Ich bin - du bist - er, sie, es ist - wir sind - ihr seid - sie sind

Donnerstag, 29. Oktober 2015


Grabdekoration zu Allerheiligen


Aus "Nichts" etwas zu machen, war schon immer mein Ding. 
So verwende ich gerne alles was mir so über den Weg läuft um daraus etwas Neues zu machen. 

Ich mag diese klassischen Gestecke zu Allerheiligen nicht; mit künstlichen Blumen und so. 
Nach einem Spaziergang durch den Garten fand ich: 
eine Wurzel, ein  Schilfrohr und etwas "Grünzeug".


und schon war die Idee geboren, das Schilfrohr an die Wurzel zu binden und mit dem Grünzeug 
zu umwickeln. 


Damit es zum Arbeiten besser geht habe ich die Wurzel auf der Stuhllehne aufgelegt. 


Ging ganz flott, so wie beim Adventskrankzbinden, von außen nach innen. 


Nach einem weiteren Spaziergang, dieses Mal durchs Haus, ist mir noch Korkenzierhasel und eine Rolle Schnur über den "Weg geloffen".
Und die schon lange gehäkelte Schnur-Blume wollte irgendwie auch mit....


Auf jeden Fall für mich eine bessere Alternative als die künstlichen Rosen. Und ich denke, unserer Oma hätte es so auch gefallen. 



 Damit man den Draht nicht sieht, habe ich den Stumpf unten mit dicker Schnur umwickelt. 



  
Ein bisschen glänzen musste es dann doch noch. 
Als ich beim Gärtner Stiefmütterchen gekauft habe, sind mir die zwei silbernen Herzen aufgefallen. 
Die geben meiner eher kargen Allerheiligendekoration doch ein bisschen Glanz. 




Ich hoffe, ich konnte euch anregen, auch selber etwas kreativ zu sein.  


Für mich geht damit wieder mal ein Jahr Grabpflege fast zu Ende. Nun heißt es nur noch Lichter anzünden.....
Da wir uns die Grabpflege auf dem Familiengrab teilen, bin ich nur alle 3 Jahre an der Reihe. 

Ich habe dieses Jahr viele nette Menschen getroffen und viele Geschichten über meinen Schwiegervater erfahren. (Ist im Februar gestorben)

Den "Kontakt" zu den Verstorbenen aber habe ich in meinem Herzen. 

Mit kreativen Grüßen

Andrea





Montag, 14. September 2015



Immer wieder wunderbar

Ich habe folgendes Zitat mal irgendwo gelesen: 
"Der liebe Gott zeigt in jedem Regenbogen, dass er den Glauben an uns Menschen nicht verloren hat!"

Es ist mein fünfter doppelter Regenbogen. Zum ersten Mal bewusst wahrgenommen habe ich den ersten am 8. 8. 2008.

   Ich habe mich schon oft gefragt, warum ich davor noch keinen gesehen habe.... 
vielleicht habe ich einfach keinen bewusst erlebt.... 
oder ich hatte keinen Blick dafür. 
Auf jeden Fall habe ich seither 5 doppelte Regenbögen gesehen.
Und ich weiß noch bei jedem, mit wem und wo ich sie gesehen habe. 

Ich wünsche mir,
 dass ich noch oft so wunderschöne doppelte Regenbögen sehen darf und ich mich immer daran erinnern kann, mit wem und wo ich dieses wunderschöne Erlebnis teilen darf. 

 Und weil ich mich nicht nur  für ein paar Bilder entscheiden konnte, 
bekommt ihr nun alle.

 
 








   
 
 

   
 
     



Ich gehe nun wieder an die Arbeit..... 
euch allen eine kreative Zeit....
Andrea





Freitag, 11. September 2015

Eine Runde Erholung


ein stressiger Tag, einen Termin jagt den nächsten

Damit ich dennoch entspannt bleibe hilft tagsüber der Gedanke 
an eine kurze Fahrradtour zum Baggerseee.
Belohnt mit einer solch wunderschönen Kulisse - 

 tief durchatmen - 

 die Stille genießen - 

und auftanken für all die Arbeit, die heute noch getan werden muss, bzw. getan werden darf. 










Mit nun wieder kreativen und erholten Grüßen

Andrea Müller



Mittwoch, 2. September 2015

Fenster putzen....... mag ich eigentlich nicht......

und dann habe ich auch noch 31 Stück zu putzen!!!




 
 Früher, da habe ich gelernt, die Fenster mit Spiritus und Zeitungspapier zu putzen.
Später, in der Gastronomie, wurde mir gezeigt, wie man zeitgemäß Fenster putzt, nämlich mit 
Pril-Wasser und einem Schuss Essig, dazu jede Menge alter Bettlaken zum Polieren der Fenster,.... nur so soll es Streifen frei gehen. 
Irgendwann kam der " Abzieher" dazu. Für mich eine praktische Sache.
Fenster zu putzen war nun ganz einfach...... 
dachte ich!!!

Es geht noch einfacher!!
Musste ich heute lernen........ 



So, sehen meine Fenster aus, wenn ich dann mal zum Putzen komme:  



Und hier ein Spiegel,... so richtig schön verschmiert....
(Die Streifen sind nicht auf dem dunklen Stoff, sondern auf dem Spiegel. Der Stoff ist nur, damit man die Streifen auch fotografieren kann.)
Hier vorher: 




 und so nur 1 Minute später !!



 Meine Dachfenster, normalerweise ein Graus. Vor allem, weil sie meist am Schluss an die Reihe kommen und ich überhaupt keine Lust mehr habe, weil mir schon alles weh tut von den vorhergehenden 26 Fenster.



  Heute ratz fatz in 4 Minuten fertig. 



 Sogar die Klebestreifenrückstände, die ich normalerweise nur mit Öl oder Kunststoffreiniger weg bekomme, gehen super weg.....

Und nun wollt ihr sicher wissen, mit was ich die Fenster nun so mühelos geputzt habe, oder nicht?




Eine Nähkursteilnehmerin brachte mir ein Set von JEMAKO vorbei zum Ausprobieren. 
Ohne einen Tropfen Spühlmittel, Essig, Spiritus oder sonstigen Chemikalien.
Nur mit Wasser und dem Handschuh, dazu die Tücher zum Nachreiben.
Ohne Streifen!!

Ich bin begeistert!

Nun muss ich mal schauen, wo ich das Set bekomme!!
Denn die Verkaufs-Kränzchen sind nicht so mein Ding.

Vielleicht kann mir ja jemand helfen? 

Nach dieser Putz-Aktion kann ich heute sogar noch Nähen.
(Ist das toll, diese "gewonne" Zeit) 

Mit kreativen Grüßen

Andrea




Samstag, 15. August 2015

Bierfest in Bad Staffelstein

Ich durfte die Wimpelkette für die Brauerei Trunk von Vierzehnheiligen sticken und nähen. 

Mann, bzw. Frau, wächst an seinen Aufgaben


egal, ob man einen Berg erklimmt, und nie gedacht hätte, das man das schafft, 
ob man den Baggersee schwimmend überquert und nie gedacht hätte, dass man es schafft, 
ob man ....... was auch immer, - und es schafft, ....
es ist ein ge.....niales Gefühl, etwas zu schaffen, 
dass man nie gedacht hätte es zu können. 

Als ich die Anfrage bekam, diese Wimpelkette zu sticken, hätte ich nie gedacht, es zu können.
Ich habe zwar schon ein paar Projekte selber digitalisiert, 
doch die Brauerei Trunk kennt jeder bei uns im Landkreis,
das muss einfach gut werden,
.......
Ich wollte das Logo dann von einer professionellen Stickerin digitalisieren lassen, doch nach einer ersten Zusage kam dann leider eine Absage und ich musste mich selber an die Arbeit machen......

und ich musste lernen..... 
dass man mehr schafft, wie dass man denkt.....

ein wunderbares Gefühl!!



Hier den Link für alle, die mehr Infos zum Bierfest von Bad Staffelstein möchten: 

http://www.bad-staffelstein.de/de/tourismus/veranstaltungen/bierbrauerfest.php


Mehr Infos zur Brauerei Trunk bekommt ihr vorläufig hier: 

http://www.bierland-oberfranken.de/deutsch/brauereien/brauereiportraits/coburg/landkreis_lichtenfels/brauerei_trunk_alte_klosterbrauerei_31/details_46.htm



Eine kreative Zeit  und denkt daran: 
Man, bzw. Frau schafft mehr, als dass man denkt. 

Andrea







Montag, 6. Juli 2015

Schweizer Spezialität


Heute mal nichts, das mit Nähen zu tun hat.  

Die sommerlich heißen Temperaturen machen ein Nähen in meinem Nähatelier im Dachboden unmöglich. Und so komm ich wieder mal dazu, eine "Wähe" zu backen. 
Das ist eine Art Kuchen mit Eierguss, den man in der Schweiz, meiner Heimat, sehr gerne isst. 
In der Schweiz kann man den Teig auch schon fertig im Supermarkt kaufen. 
Ausrollen - Früchte darauf - Eierguss und ab in den Ofen. 
So schnell geht das bei uns hier in Deutschland leider nicht. denn ich muss den Teig selber machen, 
da es ihn in Deutschland im Supermarkt leider nicht gibt. 


 Hier das Rezept dazu:
250 gr. Mehl 
in eine Schüssel geben
100 gr. Butter
stückweise dem Mehl beifügen, beides verreiben
1 dl Wasser
1/2 Esslöffel Essig
1 Teelöffel Salz 
  dazu geben, rasch zu einem Teig kneten,
  Mindestens 15 Minuten kühl stellen.




Den Teig gleichmäßig etwa 3 mm dick ausrollen,damit das Blech belegen, einen schönen Rand formen und den Teigboden mit einer Gabel einstechen.



Dann mit den Früchten belegen. 
Meine Kider schwören auf Aprikosenwähe. 
Man kann die Wähe auch mit Apfelspalten, gehobelten Äpfeln, Himbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Brombeeren,...... belegen. 
Wenn die Beeren sehr saften empfiehlt es sich, auf den Boden etwas gemahlene Haselnüsse oder Mandeln zu streuen. 
So sieht die Wähe dann aus.



Dann kommt der Guss:
2 Eier
2 dl Milch oder Sahne
2 Esslöffel Zucker
(für die Aprikosenwähe nehme ich noch ein bisschen Zimt)
 zusammen gut verklopfen, über die Früchte verteilen und nun geht`s ab in den Backofen. 

Beim Guss bin ich immer sehr variabel. So nehme ich auch manchmal noch etwas Quark dazu.



Nun wird gebacken: 
ca. 20 Minuten bei 250 Grad im vorgeheizten Backofen



 Wenn die Wähe fast fertig gebacken ist, streue ich noch etwas gehobelte Mandeln und ein bisschen Zucker darüber und lasse sie noch ca. 5 Minute im Ofen.




Ich esse die Wähe am Liebsten noch warm aus dem Backofen. 
Bei uns daheim gab es zur lauwarmen Wähe einen Milchkaffee, und das Ganze als Abendessen an warmen Sommertagen. 



Auch kalt schmeckt die Wähe einfach mal so zwischen durch......


 Irgendwie ist so ein Blech bei uns immer schnell leer.


... so frisch gestärkt geht es nun wieder an die Arbeit. 

Ich wünsche Euch eine kreative Zeit. 

Andrea